BWL an Fachhochschulen studieren

Im Folgenden wird erklärt werden warum es sich lohnt BWL an Fachhochschulen zu studieren und was es hierbei für Unterschiede im Vergleich zum Universitätsstudium gibt

Warum sollte man ein BWL Studium an einer Fachhochschule studieren?

BWL an Fachhochschulen studieren bedeutet, ein anwendungsorientierten Studiengang zu besuchen. Es dient nicht dazu wissenschaftlichen Nachwuchs zu gewinnen, sondern hat zum Ziel die Studenten zu praxisorientierten Fachkräften für die Unternehmen auszubilden. Allerdings sind Fachhochschulen und Universitäten seit einigen Jahren rechtlich gleichgestellt. Sowohl ein Master von einer Fachhochschule, als auch ein Master von einer Universität berechtigen zum Eintritt in den höheren Dienst und sowohl ein Master von einer Fachhochschule als auch ein Master von einer Universität berechtigen zur Aufnahme eines Promotionsstudiums. Ein Unterschied besteht darin, dass die Fachhochschulen selber keinen Doktortitel vergeben dürfen, sondern dieses Privileg weiterhin den Universitäten vorbehalten ist. Ein Fachhochschulstudium der Betriebswirtschaftslehre ist wie bereits erwähnt ein anwendungsorientiertes Studium, das heisst es geht im Studium nicht darum die Theorien hinter den betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnissen zu erlernen und zu verstehen, sondern es geht darum diese Kenntnisse selbst sicher im Berufsleben anwenden zu können. Möchte man BWL an einer FH studieren, so hat man in der Regel den Vorteil in überschaubaren Gruppen zu studieren , was die Vorlesungen oft interaktiver macht als an der Universität. BWL Studenten in kleinen Gruppen

Enge Verzahnung mit der Praxis durch lange Pflichtpraktika

In den BWL Studiengängen an einer Fachhochschule ist in der Regel ein komplettes Praxissemester integriert. Dies hat für die Studenten den Vorteil, dass sie bis zu sechs Monate an einem Stück Zeit für ein Praktikum haben. Dies ist deshalb ein großer Vorteil, weil sehr viele Unternehmen Praktika bevorzugt an Studenten vergeben die für einen möglichst langen Zeitraum zur Verfügung stehen. Diese Vorliebe der Unternehmen für Langzeitpraktika ist dem Umstand geschuldet, dass der erste Monat des Praktikums oft eher eine Kennenlernphase ist, die der Einarbeitung dient. Bleibt der Praktikant anschließend noch weitere fünf Monate im Unternehmen, so hat sich diese Einarbeitungsphase für das Unternehmen gelohnt, da sie über fünf Monate von der Unterstützung eines eingearbeiteten Praktikanten profitieren konnten, verlässt der Praktikant jedoch bereits einen Monat später das Unternehmen, so war das Praktikum für das Unternehmen mit mehr Aufwand als Nutzen verbunden.

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